21.10.2017

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Nebenkostenabrechnung

Die zweite Miete des Vermieters

Der Begriff Nebenkosten ist heute keine Nebensächliuchkeit mehr. Die Nabenkosten beeinflussen Maßgeblich die Höhe der Miete. Daher ist es sowohl für Mieter als auch Vermieter ganz wichtig, zu wissen, welche Nebenkosten umgelegt werden können und ob die Abrechnung ordnungsgemäß ist.

Zunächst können nur Nebenkosten umgelegt werden, die auch vereinbart wurden. Welche das sind ergibt sich aus dem Mietvertrag. Selbst wenn Nebenkosten vereinbart worden sind, können nicht alle Nebenkosten umgelgt werden. Die gilt zum Beispiel für Verwaltergebühren oder die Instandhaltungsrücklage bei einer Eigentumswohnung. Wenn die Nebenkosten umlegbar sind, so fragt sich immer nach welchen Maßstab. Sofern im Mietvertrag kein Maßstab festgelegt worden ist, so wird dieser Maßstab spätestens durch die erste Nabenkostenabrechung festgelgt. Bei dieser Festlegung des Abrechnungsmaßstabs muss der Vermieter darauf achten, dass verbrauchsabhängige Kosten möglichst gerecht umgelegt werden. Heizkosten dürfen also nicht einfach nach Größe der Wohung umgelgt werden.

Der Vermieter muss die Abrechung binnen eines Jahres nach Ende der Abrechungsperiode erstellen. Häufig ist die Abrechungsperiode mit dem Kalderjahr ientisch. Dann ist die Abrechung bis zum Ende des Folgejahres zu erstellen. Erhält der Mieter nicht rechtzeitig die Abrehchung, kann der Vermieter über die tatsächlich geleisteten Vorauszahlungen keine weiteren Zahlungen geltend machen.

Der Mieter hat das Recht die Abrechung zu prüfen. Dazu kann der Mieter Einsicht in die zugrundeliegenden Rechnungen nehmen. Etwaige Einwendungen sind binnen eines Jahres nach Zugang der Abrechung zu erheben.

Da häufig in Abrechungen Fehler enthalten sind, empfielt es sich, diese entweder durch einen örtlichen Mieterverein oder einen Anwalt prüfen zu lassen. Da es häufig nur um geringe Streitwerte geht sind die Kosten überschaubar.

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