21.10.2017

[ Home Rechtsgebiete Arbeitsrecht Stellenauschreibung ]

Kontakt | Impressum

Stellenausschreibung

Fehler bei der Suche eines neuen Arbeitnehmers

Stellenausschreibungen müssen geschlechtsneutral gefasst sein (z.B. Kassierer/Kassiererin gesucht). Dies ist ausrücklich in §§ (Link wird in neuem Fenster geöffnet)611a, (Link wird in neuem Fenster geöffnet)611b BGB geregelt. Ausnahme hiervon ist, dass die Tätigkeit ausschließlich durch Angehörige eines Geschlechts ausgeübt werden kann. Bezüglich der Frage, ob dieses tatsächlich der Fall ist, kommt es nicht darauf an, ob traditionell eine Stelle nur von Männern oder Frauen ausgeübt wird. Vielmehr kommt es darauf an, ob objektiv der Beruf nur von einem Geschlecht ausgeübt werden kann. Der Beruf des Mechanikers in einer Autowerkstatt kann beispielsweise sehr wohl auch von einer Frau ausgeübt werden. Anders sieht es dagegen bei einem Mannequin für Damenmoden aus. Diesen Beruf dürfte ein Mann wohl nicht ausüben können; zumindest sieht es die Rechtsprechung derzeit so.

Falls der potentielle Arbeitgeber bei der Stellenausschreibung gegen diese Verpflichtung verstößt, macht er sich unter Umständen gemäß (Link wird in neuem Fenster geöffnet)§ 611a Abs. 2 BGB schadensersatzpflichtig. Hat der potentielle Arbeitgeber gegen das Benachteiligungsverbot verstoßen, schuldet er bei objektiver und subjektiver Eignung dem Bewerber Schadensersatz in Höhe von 1 bis sechs Monatsgehältern.

DruckersymbolSeite drucken

 

News

Nachträgliche Abrechnung auf Reparaturbasis

Auch nachträglich kann ein Unfall in Höhe der Reparaturkosten abgerechnet werden, wenn er zuvor auf Basis der Wiederbeschaffungskosten abgerechnet wurde

Abmahnfalle E-Mail

Auch in E-Mails müssen bestimmte Mindestangaben wie auf dem Briefpapier getätigt werden

Pauschale bei Unfall

Klare Regelung zur Höhe der Unfallpauschale durch OLG Celle

Weitere News ...