18.08.2017

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Arbeitszeugnis - Teil 1

Übersicht

Teil 1 - Übersicht
Teil 2 - Abschlusszeugnis
Teil 3 - Zwischenzeugnis
Teil 4 - Aufbau des Zeugnis
Teil 5 - Zeugnisnote
Teil 6 - Versteckte Hinweise
Teil 7 - Einzelfragen
Arbeitszeugnisgenerator

Übersicht zum Thema Arbeitszeugnis

Arbeitnehmer können während oder am Ende Ihrer Beschäftigung ein Zeugnis erhalten. Das Zeugnis, das bei Fortdauern des Arbeitsverhältnisses erteilt wird, heißt Zwischenzeugnis; das Zeugnis, welches aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses erteilt wird heißt Abschlusszeugnis.

Sowohl Zwischenzeugnis als auch Abschlusszeugnis können als einfaches oder qualifiziertes Arbeitszeugnis erteilt werden. Ein einfaches Arbeitszeugnis ist ein Zeugnis, bei dem neben der Bezeichnung, Arbeitgeber und Arbeitnehmer nur noch die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses und die Bezeichnung der Arbeit selbst gegeben wird. Es werden also keine Wertungen über den Arbeitnehmer ausgesprochen.

Das qualifizierte Arbeitszeugnis enthält zusätzlich zu den Angaben wie im einfachen Arbeitszeugnis auch Bewertungen über die Tätigkeit, Leistung, Führungsqualität und eventuell Angaben zum Grund des Ausscheidens. Durch diese Aussagen kann sich ein potentieller Arbeitgeber ein Bild von den Fähigkeiten des Arbeitnehmers machen.

Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf Zeugniserteilung. Dies gilt auch bei einer nebenberuflichen Tätigkeit. Freie Mitarbeiter dagegen haben keinen Anspruch auf Erteilung eines Zeugnisses, da sie gerade nicht Arbeitnehmer sind.

Der Anspruch auf Erteilung des Arbeitszeugnisses ergibt sich entweder aus dem Gesetz oder aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Hat der Arbeitnehmer bislang ein einfaches Zeugnis erhalten, kann er immer noch ein qualifiziertes Zeugnis verlangen. Im umgekehrten Fall gilt das gleiche, sofern der Arbeitnehmer ein berechtigtes Interesse an der Erteilung eines einfachen Zeugnisses hat. Dabei sind bezüglich des berechtigten Interesses nur geringe Maßstäbe anzulegen.

Das Arbeitszeugnis ist für den Arbeitnehmer bei Bewerbungen eine besonders wichtige Unterlage und soll damit dem beruflichen Fortkommen des Arbeitnehmers dienen. Daher hat ein Arbeitszeugnis wohlwollend auszufallen. Andererseits dient das Zeugnis auch dem potentiellen neuen Arbeitgeber dazu, sich über die zu erwartenden Leistungen des Bewerbers zu informieren. Deswegen muss das Zeugnis vollständig sein und der Wahrheit entsprechen.

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